Aktuelles

Aktuelles und nicht nur Gegacker / Bild Klaus Textor

 

 

Aktuelles

 

und

 

nicht

 

nur

 

Gegacker

" It will be an awful thing if we quit being human before we become extinct."

 

" Es wird eine furchtbare, schreckliche Sache sein wenn wir aufhören 

   menschlich zu handeln bevor wir ausgelöscht werden."

 

  Wendell Berry

 

 

"Das Fundament des Rechts ist die Humanität"

Albert Schweitzer

 

Inschrift auf dem Denkmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege aus Niederkleen.

Zum Volkstrauertag von der Seele geredet

 

Kurt Eisenhardt, geboren  am  28.Juli 1917, war der jüngste von drei Söhnen des Martin Eisenhardt. Er war 17 Jahre jünger als sein ältester Bruder Martin und 14 jünger als sein Bruder Ernst. Für seine Nichte Ilse Eisenhardt (meine Mutter) war er wie ein großer Bruder, war er doch nur dreizehn Jahre älter als sie. Sein Abitur hatte er 1936 bestanden und hatte die Absicht Theologie zu studieren.

 

Als im August 1941 die Nachricht nach Niederkleen kam, dass Kurt Eisenhardt in Rumänien gefallen war, löste das bei seiner Nichte größte Bestürzung aus. Ein Scharfschütze hatte ihn

erschossen, heute nennt man diese auch salopp Sniper, die ähnlich wie die Drohnenkrieger Menschen aus dem Hinterhalt ermorden.

 

Ihr Vater sowohl als auch ihr Onkel Martin waren beide ebenfalls im Krieg. Sie war zehn Jahre alt und hatte zusammen mit Ihrer Mutter und einer Magd die Poststelle sowie die Landwirtschaft alleine zu bewältigen. Die Angst auch noch den Vater sowie ihren Onkel Martin zu verlieren war verständlicherweise sehr groß.

 

Zu aller Trauer kam hinzu, dass ein Niederkleener Bürger die damals Zehnjährige noch zu-

sätzlich in ihrer Trauer verletzte. Er konnte in seiner Ignoranz dem Krieg gegenüber nicht

anders als der Zehnjährigen zu bedeuten, dass nun endlich auch einer der Reichen

dran glauben musste.

 

Es gibt sie noch. Auch heute noch gibt es in unserem Ort Menschen welche vorgeben genau zu wissen was denn für ihre Nachbarn und die anderen sowie deren Hab und Gut das Beste sei. Natürlich wollen diese Niederkleen und seinen Bewohnern doch nichts schlechtes, wie sie immer wieder betonen.

 

Kurt Eisenhardt war der Zweite der aus Niederkleen im zweiten Weltkrieg sein Leben lassen musste. Laut den Inschriften auf den Gedenktafeln des Niederkleener Denkmals sollten noch

56 weitere folgen. Den Ersten Weltkrieg hatten 11 Männer aus Niederkleen mit dem Leben

bezahlt.

 

 

" Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen"

Platon

 

 

Klaus Textor

Hier schon wurde der Grundstein gelegt für unsere heutigen Probleme.

 

http://www.n-tv.de/mediathek/bilderserien/politik/Europas-Taumel-in-die-Katastrophe-article12161956.html

Krieg

Solange die Verhandlungsziele scheinbar zwangsläufig von wirtschaftlichen Gegebenheiten, Abhängigkeiten, Zielen und vor allem der Gier nach dem

finanziellem Mehr getragen werden, stehen die Menschen und deren Wohlergehen

wie schon seit Menschengedenken im Hintergrund, im Abseits.

Jedes glauben machen wollen, es sei anders führt uns alle hinters Licht.

 

Voltaire merkt dazu folgendes an:

 

"Wie das größte physische Übel der Tod ist,

so ist das größte moralische zweifellos der Krieg."

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"Der meiste Anteil der Menschen an der Menscheit

  ist der der Kaufleute am Krieg."

  Jean Paul

 

 

Im Angesicht der -für die Menschen und die Natur- katastrophalen Folgen eines Krieges wird in den Konflikten dieser Welt immer wieder und von allen Seiten kräftig Öl ins Feuer gegossen.

Die diplomatischen und vor allem moralischen Versäumnisse der jüngeren Vergangenheit holen täglich die Akteure ein. Sie führen in vielen kleinen und großen Schritten dazu, dass für es für die darstellbaren Probleme bald keine denkbaren Antworten zur Lösung mehr gibt.

 

Dann ist es so weit !

 

"Angst ist die Triebfeder des Krieges"

George Bernhard Shaw

 

An dieser Stelle einige wenige Beispiele zur Mahnung und zum Bedenken

Ein beeindruckender Platz zur Mahnung, neben sicherlich vielen anderen, ist das östliche Stadttor von Ypern  -Menenpoort (Gedenktor)- in Belgien. In der Stadt in welcher die deutsche Wehrmacht 1916 zum ersten mal Giftgas einsetzte. Hier war "Die Hölle des Nordens", hier wird täglich daran erinnert, Krieg ist nicht einfach vorbei, nein, er bleibt sehr lange in den Köpfen und Herzen der Menschen, bei denen die ihn -auf welche Art auch immer- erlebt haben, er bleibt für immer, es gibt kein Entrinnen.

 

EU Gipfel am Menenpoort in Ypern Belgien

http://www.lastpost.be/en/photos/2014/eu-summit

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Last_Post

http://www.inflandersfields.be/de

http://www.lacoupole-france.co.uk/v2-rocket.html

 

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