Willkommen im Kleebachtal

Niederkleen im Winter

Niederkleen im Winter

Viel ist in letzter Zeit über Niederkleen berichtet worden. Über die Dorfgemeinschaft und deren unbändigen Zusammenhalt. Nun dieser

ist nicht immer zu finden. Es gibt da eine Unzahl von Dingen die werden ausgeblendet, diese gehören sozusagen zu den leeren Seiten unserer Dorfgeschichte, zu den Seiten über die keiner spricht, sprechen möchte.

 

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Ich nehme die Witterung sowie Vorkommnisse der letzten Zeit zum Anlass auf ein dringendes Problem in Niederkleen hinzuweisen.

 

Als Augenzeuge und Gewässernachbar, Helfer sowie Betroffener des Hochwassers von 1981 kann mir keiner bezüglich möglicher Ausmaße und Schäden eines zukünftigen Hochwassers ein X für ein U vormalen.

Aus diesem Grund ist es an der Zeit hier deutliche Worte  zu finden für die Ignoranz mit welcher die Bürger Niederkleens einer Gefahr für Leib und Leben sowie deren Hab und Gut ausgesetzt werden.

 

Die in den letzten Wochen vorliegende Witterung mit viel Feuchtigkeit und dringend benötigten Regenfällen von immer wieder 10 bis 20 Litern pro Quadratmeter hat zum

wiederholten Maße ein großes Problem zu tage treten lassen. Gerade weil nur geringe Niederschlagsmengen dieses Problem so deutlich haben werden lassen, ist die Frage mehr als berechtigt, was passiert, wenn es mal 50 - 70 mm regnet, und das mehrmals

innerhalb von einigen Tagen? Solche Regenmengen sind weder als ungewöhnlich, noch

als extrem zu bezeichnen.

Reicht dann ein Rettungsboot (Siehe Beispiel) als Arche Noah?

 

 

 

Beispiel:

 

Wegen

Hochwassergefahr

in der Kreuzstraße,

am Schwalbenhaus,

wird geplant

zur Sicherheit

für die Anwohner

zukünftig

ein modernes

Rettungsboot

aufzustellen.

 

 

 

 

Immer wieder, in diesem Jahr, hat uns der Kleebach die Machbarkeit einer sogenannten "Sommerwasserrinne" innerorts als ad ab surdum vorgeführt. Als eine Dummheit welche sich über kurz oder lang für die betroffenen Straßen ( für das Unterdorf ) zu einem Desaster entwickeln wird.

 

Mehrmals schon ist (auch in diesem Dezember) der Wasserpegel  des Kleebaches derart gestiegen, dass es kurz davor war, dass der Ortskern überschwemmt worden wäre. Zum Glück hat es dann aufgehört zu regnen. Darauf kann man nicht immer hoffen.

 

Die oberhalb des Dorfes gelegene Staustufe  hätte dies nicht verhindert, wie eine Bildserie vom 12. Augustr 2017 eindrucksvoll demonstriert. Siehe: https://www.kleebachtal.de/das-wasser/

 

 

Von den verantwortlichen Administratoren wird diese Gefahr billigend in Kauf genommen. Man vernimmt dann Sprüche wie: "Dann werden wenigstens nicht mehr die Wohnzimmer nass, nur noch die Keller." "Die werden dann wenigstens mal wieder aufgeräumt."

 

Solche Aussagen helfen den dann Betroffenen keinesfalls weiter.  Solche Sprüche sind nicht nur ungehörig, nein sie sind niederträchtig, und zeugen davon wie verächtlich mit der dann betroffenen Gemeinschaft umgegangen wird.

 

Das Bachbett des Kleebaches ist innerorts voller Anlandungen ( Anschwemmungen ), teils bis zu einem Meter hoch, dass bei Hochwasser hier im engen Bachbett, Wasser keinen Platz mehr findet.

Was passiert dann.

Nun der Pegel steigt mit jedem cm den diese Anlandungen Jahr für Jahr höher werden. Dann dauert es nicht mehr lange, dass die Brücken anfangen zu stauen. Staut die Brücke am Backhaus für mehrere Stunden, so kann man sich leicht ausdenken was passiert.

 

Nun ein anderer Experte hat die Situiation so beschrieben, dass nicht die Anlandungen das Problem sind, sondern die Brücken, welche zu niederig seien. Dies bezweifele ich an dieser Stelle.

 

Eine Lösung scheint nicht in Sicht, kostet Geld, würde das nette Biotop zerstören, welches Biotop?, sind wir nicht alle - die Gewässernachbarn- Mitglied dieses Biotops?

 

Andere kleinere Vorhaben scheinen deutlich wichtiger.

Der Branntweinweg Espa;                    ( Baustelle im Wasserschutzgebiet )

Fahrradwege an unüberlegten Stellen;  ( Baustellen in anderm Landkreis )

Feuerwehr-Gerätehaus Niederkleen;     ( Noch kein Baugelände in Aussicht )

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= Summe für all das etwa 3,5 - 4 Millionen.

Mehrkosten noch oben offen, wen wunderts.

 

Mein Rat an den Gemeindevorstand,

sowie die Verantwortlichen beim Landkreis und RP-Mittelhessen.

 

"Reinigen sie das Bachbett dergestallt, dass die Situation, wie sie in den sechziger Jahren war, wieder hergestellt ist. Mehrere hundert Jahre Erfahrung (vieler Generationen, nicht nur einer) im sachgemäßen Umgang mit diesem Gewässer sollten nicht länger mit Füßen getreten werden."

 

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